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Der Verein

Der Gemeinnützige Verein BNW 24 Beratungsnetzwerk e.V. wurde im Jahre 20013 von engagierten Bürgern aufgrund des großen Bedarfs an gemeinnütziger beratender Tätigkeit in Berlin Neukölln gegründet worden.

BNW 24 Beratungsnetzwerk e.V. fühlt sich zuständig für jeden Bürger der beratende Hilfe in jeden privaten oder öffentlichen Angelegenheiten sucht.

BNW 24 ist politisch und wirtschaftlich neutral, er vertritt die Interessen der Bürger auf den Gebieten der Wirtschaft, Arbeit, Schule und Beruf, sowie in allgemeinen Fragen zu behördlichen Angelegenheiten.

BNW 24 arbeitet konstruktiv bei der Lösungsfindung mit den zuständigen Behörden und Ämtern.

Die Mitarbeiter des Vereins begleiten sie bei Behördegängen.

Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung des Wohlfahrtwesens

Der Verein fördert selbstlos und unterstützt insbesondere finanziell bedürftige Personen und Familien, mit oder ohne Migrationshintergrund bei der Wahrnehmung ihrer Interessen gegenüber Verwaltungsbehörden und setzt sich das Ziel, den Lebensstandard oder das Existenzminimum dieser Personen zu erhalten oder zu verbessern.

Ehrenamtliche Förderung der Integration ausländischer Mitbürger in die Gesellschaft, sowie eine Umfassende Unterstützung der Chance auf Bildung, Erziehung und der Förderung des interkulturellen und interreligiösen Dialoges.

Die ehrenamtliche Mitwirkung bei der Errichtung und Unterstützung von Netzwerken mit sozialpolitischer Ausrichtung, zur Verbesserung der Lebensbedingungen für sozial benachteiligte Personen.

Das ehrenamtliche Engagement umfasst die Hilfestellung bedürftiger Menschen zur Lösung ihrer sozialen Probleme, in Krisen und in Notsituationen.

In Zusammenarbeit mit der gsub mbH(Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH) und der COMOVIS GbR wurde in dem Zeitraum vom 01/11/2013 bis zum 31/10/2014 das LSK Projekt „JVA-OVB- NEUSTART PERSPEKTIVEN NACH DEM STRAFVOLLZUG" geplant und erfolgreich durchgeführt.

NEUSTART

PERSPEKTIVEN NACH DEM STRAFVOLLZUG

Bezirkliches Bündnis für Wirtschaft und Arbeit in Neukölln

in Zusammenarbeit mit der gsub mbH, sowie der comovis GbR

Ziel des Projekts war die Unterstützung der vier Anstalten des Offenen Vollzuges zu Berlin, bei ihren Resozialisierungsbemühungen durch Qualifizierung der Häftlinge. Das Projekt begleitete Häftlinge des offenen Vollzugs auf ihrem Weg zu einem Schulabschluss und in eine geregelte Ausbildung. Sowie die Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. Dieser Werdegang sollte reibungslos aus dem Vollzug in das Leben in der Freiheit einmünden.

Im Rahmen des Projekts fanden eine individuelle Berufsorientierung der Häftlinge, eine Eignungs- und Neigungsanalyse und die Integration der Teilnehmer in die Vorbereitungslehrgänge zum nachträglichen Erwerb des Schulabschlusses bei unseren Kooperationspartnern statt. Dabei kümmerte sich der Projektträger um die Bewältigung von Zugangshürden und coachte die Häftlinge während der Schulmaßnahme.

Im Anschluss an den Erwerb des Schulabschlusses begleitete das Projekt die Absolventen in die von ihnen angestrebten Ausbildungsgänge und baute die Brücken zu potenziellen Arbeitgebern in der freien Wirtschaft auf. Dabei blieben die Sozialarbeiter/innen der JVA und der Projektträger in engem Kontakt, um die Qualifizierung der Häftlinge problemlos zu gestalten. Ziel war es, die Projektteilnehmer erfolgreich in Ausbildungen ( ersten Arbeitsmarkt ) zu integrieren und ihnen so eine berufliche Perspektive nach der Haft zu schaffen.

Ziele:

  • Unterstützung der JVA-OVB bei der Resozialisierung von Inhaftierten
  • Individuelle Berufsorientierung, Eignungs- und Neigungsanalyse
  • Integration motivierter Inhaftierter in Vorbereitungs-kurse zum nachträglichen Erwerb von Schulabschlüssen oder in Berufsausbildungen.

Der Weg:

  • Bewältigung von Zugangshürden,
  • Coaching der Inhaftierten während der Schulmaßnahmen
  • Erwerb des Schulabschlusses (HSA, eHSA, MSA, Abitur)
  • Begleitung der Absolventen in die von ihnen angestrebten Ausbildungsgänge
  • Weiterbetreuung während der Ausbildung

Nachhaltigkeit:

  • Nach dem Abschluss des Projektes wird dieses in kleinerem Rahmen weitergeführt. Das Projekt hat dem Bedarf entsprechend seine Fortsetzung gefunden.
  • Persönliche Betreuung der Teilnehmer auch noch nach Abschluss des Projekts
  • Kontinuierlicher Bezug & Vertrauensaufbau
  • Nutzung bestehender Netzwerkstrukturen zur individuellen Bearbeitung und Überwindung von Ausbildungshindernissen (z.B. Einträge in polizeilichen Führungszeugnissen etc.)
  • Erhöhung des Resozialisierungserfolges